Die Kreuzwellen-Universalgelenkkupplung vom Typ RSK-WSD ist in den chinesischen Maschinenindustriestandards als „nicht teleskopierbare Doppelkreuzwellen-Universalgelenkkupplung“ definiert.
Seine zentrale Konstruktionsphilosophie lautet: Unter Beibehaltung der großen Winkel- und Drehmomentübertragungsfähigkeit von Hochleistungs-Kreuzwellen-Universalgelenken entfällt die dazwischenliegende Keilnut-Gleithülse, wodurch die Struktur für Anwendungen verkürzt und versteift wird, bei denen der Abstand zwischen den Wellenenden fest ist oder die axiale Verschiebung minimal ist.
Hauptmerkmale:
1.Kompakte Struktur, hohe Steifigkeit:
Durch den Wegfall der teleskopierbaren Keilwellenhülse werden die axialen Abmessungen erheblich reduziert, was zu einer steiferen integrierten Struktur mit verbesserter Torsionssteifigkeit und Ausrichtung führt.
2. Höhere Übertragungsgenauigkeit, keine Schlupfvibration:
Eliminiert mögliche axiale Mikrobewegungen und Spiel des Keilwellenpaars während der Drehmomentübertragung. Bietet eine direktere Leistungsübertragung und eine bessere Leistung bei Anwendungen, die eine präzise Phasensteuerung erfordern.
3. Reduzierte Wartungspunkte:
Entfernt das Keilwellenpaar als Reibungspunkt, der eine regelmäßige Schmierung erfordert. Lediglich die beiden Querwellenlager müssen geschmiert werden, was den Wartungsaufwand etwas reduziert.
4. Behält die Kernvorteile von Universalgelenken bei:
Großwinkelkompensation: Behält die Fähigkeit zur Einzelgelenk-Winkelauslenkung von bis zu 15°–25° bei.
Schwerlastkapazität: Verfügt über die hohe Drehmomenttragfähigkeit von Kreuzwellen-Universalgelenken.
Hauptanwendungsfelder
Der Typ RSK-WSD eignet sich für Schwerlastanwendungen, die die große Winkelauslenkungsfähigkeit eines Universalgelenks erfordern, bei denen jedoch der axiale Platz begrenzt und die axiale Verschiebung streng begrenzt ist. Beispiele hierfür sind:
Starre Verbindung von Hauptantriebswellen in Walzwerken: Wenn die Position zwischen Walzeneinbaustück und Getriebegehäuse durch ein starres Walzwerksgehäuse fixiert ist.
Schiffslenkgetriebeantriebe: Zwischen der Pinne und dem Ruderschaft, wo die Winkeländerung groß, aber der axiale Abstand fest ist.
Drehmomentbelastungsgeräte für große Prüfstände: Erfordern eine hohe Steifigkeit und Verbindungen mit großer Ablenkung.
Lenkantriebsachsen für technische Fahrzeuge: Verbindung des Differentials mit dem Rad, wenn der Platz begrenzt ist und die axiale Verschiebung durch die Aufhängung gesteuert wird.
Jeder Antriebsknoten, bei dem die axiale Verschiebung bereits an anderer Stelle ausgeglichen wurde (z. B. durch eine Kronenradkupplung oder eine Oldham-Kupplung) und an dieser Stelle nur die Winkelabweichung behoben werden muss.